Zwischen Etzleben und Heldrungen gelegen und von der stark frequentierten Bundesstraße B 85 durchschnitten, entwickelte sich Gorsleben am Nordrand des Thüringer Beckens, südlich des Höhenzuges Schmücke. Die Schmücke und die Hainleite, auf deren Osthang sich die Ruinen der Sachsenburgen befinden, bilden gemeinsam die Thüringer Pforte. Prägend für den Ort sind seine Flüsse - die Lossa und die Unstrut. Obwohl durch die Meliorierung und Verlegung der beiden Flüsse eine gewisse Romantik verloren ging, konnten doch durch die Schaffung einer Parkanlage und eines Kinderspielplatzes ein Ersatz geschaffen werden, der von der Bevölkerung des Ortes angenommen wird. Die günstige Lage des Ortes nutzen die Einwohner zu Fahrten auf den Kyffhäuser, in den Harz und in die Kulturstadt Weimar. Der Ort besteht aus dem Unter-, Mittel- und Oberdorf. Das Unterdorf ist stark von der geschichtlichen Entwicklung geprägt durch die ehemaligen Rittergüter und Fachwerkhäuser. Im östlichen Teil des Mitteldorfes dominieren zahlreiche neue Wohnhäuser. Die gesamte Flächenausdehnung der Ortslage beträgt 4,5 ha.
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